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Zytologie Geschichte



Hooke: Pionier in zytologischen Studien

Einleitung

Die Zytologie ist eines der Gebiete der Biologie, deren Entwicklung am längsten gedauert hat. Dies geschah, weil die Zellen mit bloßem Auge nicht sichtbar waren. Daher war diese Wissenschaft auf die Entwicklung eines Instruments angewiesen, mit dem Zellen vergrößert und sichtbar gemacht werden konnten. Obwohl das Mikroskop Ende des 16. Jahrhunderts erfunden wurde, begannen erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Forschungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Zellbiologie.

Zytologie Geschichte

- Der Pionier der Zellforschung war der englische Wissenschaftler Robert Hooke. Er war es, der 1665 zum ersten Mal eine Zelle beobachtete, indem er ein Stück Kork unter dem Mikroskop untersuchte. Er war es auch, der zuerst den Begriff „Zelle“ verwendete, um sich auf die Räume zu beziehen, die er in Kork beobachtet hatte.

- Im neunzehnten Jahrhundert brachte die Zytologie mit der Verbesserung der Mikroskope große Fortschritte und Entdeckungen. Der deutsche Botaniker Matthias Schleiden, der als Begründer der Zelltheorie gilt, konnte 1838 das Vorhandensein von Zellen in Pflanzen nachweisen.

Der deutsche Physiologe Theodor Schwann, der als Vater der modernen Histologie gilt, konnte bereits 1839 nachweisen, dass der Mensch auch Zellen hatte.

- 1858 fand ein weiterer großer Durchbruch in der Zellbiologie statt. Der deutsche Pathologe Rudolf Ludwig Karl Virchow kam zu dem Schluss, dass aus den Zellen andere Zellen entstehen.

Kuriositäten:

Hooke benutzte den Begriff Zelle, denn die Räume, die er in Kork beobachtet hatte, ähnelten den Priestervierteln (Celdas).

- Elektronenmikroskope sind die fortschrittlichsten und leistungsstärksten, da sie eine Zelle auf das 100.000-fache vergrößern können.

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