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Tiermigration



Schwalbe: Beispiel eines Zugvogels

Einleitung (Gründe für Tiermigration)

Mehrere Vogel-, Säugetier-, Insekten- und Fischarten ziehen von einem Ort zum anderen, um günstige Umweltbedingungen wie mildes Klima und reichlich Nahrung zu finden. Ein weiterer Grund für die Migration von Tieren ist die Fortpflanzung.

Orientierung

Bei der Migration nutzen Tiere einen effizienten Leitmechanismus. Vögel und Fische können sich sehr genau orientieren.

Die Vögel haben eine Art inneren Kompass, der die Orientierung am Boden ermöglicht. Sie haben auch eine Art interne Uhr, die als Sextant fungiert (Navigationsinstrument, das die Sterne und den Horizont als Positionsreferenzen verwendet).

Beispiele für Zugtiere:

Vögel:

- Schlucken

- Wildgans

- Storch

- Fischadler

- Dunkler Dummkopf

- Küstenseeschwalbe

Säugetiere:

- Grauwal

- Karibu (nordamerikanische Tundra-Hirscharten)

- Kojote

- Gnu

- Nördlicher Seeelefant

Fische:

- Sardinen

- Lachs

- Forelle

- Plattköpfiger Hai

- Thunfisch

Insekten

- Schmetterlinge

- Wespen

- Heuschrecken

Biologische Kuriositäten:

- Einige Vogelarten bereisen jedes Jahr interkontinentale Zugrouten (zwischen 1.000 und 8.000 km oder mehr).

- Schwalben schaffen es in ihrem jährlichen Migrationsprozess, mehrere Tage ohne Unterbrechung zu fliegen.

- Das Tier, das während der Wanderung die größte Entfernung zurücklegt, ist der Vogel, der als dunkler Narr bekannt ist. Jedes Jahr fliegt er ungefähr sechzigtausend Kilometer.

Gnuwanderung in Afrika: Auf der Suche nach Regionen mit Wasser und günstigen Bedingungen für Leben und Fortpflanzung.

Video: Migration Gnus & Zebras @ Serengeti Nationalpark Tansania (April 2020).