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Sind diese beiden Verfahren zur Krebsbekämpfung (Krebs-„Impfstoff“ und Krebsmedikamente, die alle Tumoren angreifen können) verwandt?

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Letztes Jahr erschien der neue Krebs-"Impfstoff" (kein Impfstoff im herkömmlichen Sinne), der an Tieren auf 4 Krebsarten getestet wurde und in 97% der Fälle zur Beseitigung bereits vorhandener Tumore führte.

Krebs-Impfstoff-Studie

Jetzt erschien das neue "Krebsmedikament, das alle Tumore angreifen kann", das vom NHS beschleunigt werden soll.

Spielverändernde Krebsmedikamente können Tumore angreifen

Ich würde gerne wissen, ob beide Verfahren auf ähnlichen Ideen basieren (dh das zweite könnte eine ähnliche Wirksamkeit wie das erste haben) oder ob sie völlig unabhängig sind.


Die erste Quelle (Science Direct) sagt, dass die "Impfstoff"-Behandlung T-Zellen stimuliert, um Krebs anzugreifen. Im Allgemeinen ist diese Behandlung für alle Tumore gedacht und war in Studien an Mäusen sehr erfolgreich. Cancer.net und Cancerresearchuk beschreiben Impfstoffe zur Krebsbehandlung etwas detaillierter.

Die zweite Quelle (Telegraph.co.uk) erwähnt „tumor-agnostische“ oder „gewebe-agnostische“ Medikamente, die Tumore aufgrund ihrer genetischen Veranlagung und nicht des Gewebes, aus dem sie entstehen, angreifen. Diese Behandlung ist nur für bestimmte Tumoren mit bekannten genetischen Mutationen vorgesehen. Beispiele für gewebeagnostische Medikamente sind Pembrolizumab und Larotrectinib, die von der FDA zur Behandlung bestimmter metastasierender solider Tumoren zugelassen sind.

Dies sind also zwei verschiedene Ideen und die meisten dieser Medikamente befinden sich derzeit in einer Forschungsphase.